New York ist auf verschiedene Arten zu erkunden. 

Am einfachsten und auch am billigsten geht es zu Fuß. Aufgrund der übersichtlichen Anordnung der Straßen findet man sich sehr schnell zu recht. Wir hatten dazu noch ein Hotel, dass sehr zentral gelegen war. In der 35th Street zwischen der 5th und 6th Avenue haben wir mittig in Manhattan (Midtown) gewohnt. Wer zu Fuß geht, taucht erst so richtig in die Stadt ein und kann sehr viel entdecken. Also...gutes Schuhwerk an und los gehts.

 

Sightseeing-Busse gibt es natürlich auch, sowie die berühmten "Hop-on-Hop-off"-Busse. Ich persönlich halte wenig von den Sightseeing-Bussen, da ich immer wieder beobachten konnte, wie der Stadtführer etwas erzählte und auf etwas zeigte, die Busse aber im Verkehr weiterfahren mussten und somit kaum oder keine Zeit zum Fotografieren war. Hop-on-Hop-off würde ich nur dazu nutzen, um einen bestimmten Punkt zu gelangen und von dort aus die Erkundung zu starten.

 

Metro Card

Mir hat die Subway (Metro) sehr gut gefallen. Damit kommt man überall hin und ist kostengünstig. Auch als Auswärtiger findet man sich sehr schnell in dem Metro-Netz zurecht. Die Karte, die man an den Automaten zieht, ist wiederaufladbar für Einzelfahrten oder auch für Mehrfachfahrten. Für $10 US-Dollar pro Karte hatten wir ca. 3 Fahrten pro Person frei. Einen sogenannten Weekly-Pass für 1 Woche kann man auch erwerben am Automaten. Busfahrten sind ebenfalls mit drin und ab Betreten der Subway für 2 Stunden gültig (Bus). 

Subway

 

 

Dann sind da noch die berühmten Yellow-Cabs, die gefühlt ausschliesslich in New York herumfahren. Die sind wirklich so einfach anzuhalten, wie es in Filmen zu sehen ist:

yellow cab

An den Strassenrand stellen und den Arm herausstrecken. Fährt ein Taxi vorbei, das frei ist, hält der Fahrer sofort am Strassenrand an. Ein freies Taxi erkennt man an dem Lichtzeichen, das auf dem Dach montiert ist. Meistens sind das Werbetafeln, die von innen beleuchtet sind und nach vorne die Taxinummer beinhalten. Leuchtet die Tafel komplett inklusive der Nummer, so ist das Taxi frei. Leuchtet nur die Tafel, ist das Taxi besetzt und wenn alles aus ist, dann ist der Fahrer nicht im Dienst.

Anders als bei uns, sitzt der Fahrer in einer Plexiglaskabine, die bei Bedarf komplett geschlossen werden kann. Auf der Rückbank steht ein Kartenterminal zur Bezahlung bereit. Wer bar bezahlen will, kann dem Fahrer über einen Schacht das Geld in die Kabine reichen. Entertainment wird groß geschrieben. Ein kleiner Flachbildschirm liefert ein eingestelltes Programm für die Fahrgäste. Nicht jedermanns Sache. Die Fahrt selber ist ein Abenteuer...im dicksten Verkehr von NY. Überwiegend in Schrittgeschwindigkeit gefahren erreicht man sein Ziel auch. Gleichwohl war unser Eindruck der, dass man zu Fuß schneller ist.  

 

 

 

 

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